Kohlenhydratreduzierte Diäten nennt man im Fachjargon Diäten nach dem “Low-Carb”-Prinzip. Bekanntester Vertreter ist Robert Atkins, der die nach ihm benannte Atkins-Diät in den siebziger Jahren populär machte und bis heute nichts von seiner Aktualität eingebüßt hat.
Nach dem Atkins-Prinzip wird die Aufnahme von Kohlenhydraten drastisch reduziert, anfangs bis auf maximal 20 Gramm am Tag, später wird diese Menge langsam gesteigert. Kohlenhydrathaltige Lebensmittel sind vor allem Kartoffeln, Reis, Nudeln, Brot, Kuchen, Hülsenfrüchte und Süßigkeiten. Erlaubt sind unbegrenzt Fette und Proteine, neben Kohlenhydraten die beiden anderen Hauptbestandteile menschlicher Nahrung. Beispiele hierfür wären Fleisch, Fisch, Käse und Eier. Um Mangelerscheinungen zu vermeiden, empfiehlt Atkins die Zufuhr von Mineralien und Vitaminen durch entsprechende Zusatzpräparate. Unterstützt wird die Diät durch Sport. Auch ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr von hoher Bedeutung.
Unser tägliches Leben wird durch unzählige Anreize und Einflüsse bestimmt, auf die wir längst nicht mehr alle reagieren können, weil sie in so großen Massen auftreten. Botschaften, Befehle und Empfehlungen der Werbewelt wachsen uns Tag für Tag über den Kopf und lassen von Zeit zu Zeit ein vakuumähnliches Gefühl in unsern Köpfen zurück.
Besonders schwierig ist es für uns bei dieser Masse an Informationen und Reizen zu filtern, welche davon für uns von Bedeutung sind, und welche nicht. Relevantes von Nichtrelevantem zu unterscheiden wird zunehmend schwieriger. Auf Basis dieser psychologischen, teils medizinischen Erkenntnisse, ist es auch für Marketing- und Werbeexperten eine Kür unsere Aufmerksamkeit zu erlangen. Komplizierte Strategien und komplexe Systeme stecken oftmals hinter jenen Werbekampagnen, an deren grundlegende Botschaften wir uns überdurchschnittlich lange erinnern können. Immer schwieriger wird es im Bereich der Werbung ein einzelnes Produkt oder eine einzelne Dienstleistung in den Gehirnen der Menschen so zu verankern, dass sie das Gefühl haben, dieses Produkt oder diese Dienstleistung auch konsumieren zu müssen. Leichter hingegen sind Trends zu bewerben, aus denen Kapital geschlagen werden kann.
Bewegungsarme Kinder werden kranke Erwachsene
Kinder sind mehr als nur kleine Erwachsene! Der kindliche Organismus ist noch lange nicht ausgereift. Auf diese Weise ermöglicht die Natur jedem Kind eine ideale Anpassung an seine Umwelt. Das bedeutet im Umkehrschluss aber auch, dass die körperliche Entwicklung eines Kindes nur ideal ablaufen kann, wenn genügend äußere Reize auf das Kind einwirken. Ein besonders simples Beispiel ist das Gleichgewichtsorgan: Je früher es trainiert wird, desto besser wird es ausgebildet, und davon profitiert der noch kleine Mensch ein Leben lang. Die häufige Benutzung von Hängematten, Schaukeln, Karussells schon im Kleinkindalter hat tatsächlich einen messbaren Einfluss auf den erwachsenen Menschen! Und das zeigt sich nicht nur in der Verträglichkeit von Achterbahnen, sondern bei allen Aktivitäten, bei denen es auf das Gleichgewicht ankommt.