Auch das ist wichtig – Abhilfe bei Darmträgheit

Frau auf der ToiletteDie Verstopfung (Obstipation) ist eine der häufigsten Volkskrankheiten in den westlichen Industrieländern. Allein in Deutschland leiden rund 10 Millionen Menschen unter der chronischen Form! Davon spricht man, wenn rund zwölf Wochen im Jahr mindestens zwei der folgenden Symptome auftreten: Weniger als dreimal Stuhlgang die Woche, Anstrengung dabei, harter Stuhl, das Gefühl einer Darmverengung. Dazu haben Experten einige Ratschläge veröffentlicht, die gegen dieses chronische Leiden helfen.

Ausreichend trinken, richtig essen und aktiv sein

Also erst sollten mal Allgemeinmaßnahmen wie eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr, ballaststoffreiche Ernährung sowie Bewegung ausprobiert werden. Richtige Ernährung bedeutet viel Vollkornprodukte, Obst, Trockenobst, Gemüse. Dazu sagt der Fachmann, dass eine Steigerung der Trinkmenge über das sowieso empfohlene Maß von eineinhalb bis zwei Litern pro Tag keinen positiven Effekt hat. Und wer sich bereits viel bewegt, dem helfe auch mehr Aktivität nicht, so wird gesagt, außer er wird besonders aktiv. Zu der ballaststoffreichen Ernährung ist zu sagen, dass sie zwar sehr sinnvoll ist, aber es leider zu unerwünschten Nebeneffekten wie Blähungen kommen kann. Das bringt bei einer chronischen Verstopfung auch keine Erleichterung.

Sind Abführmittel eine Hilfe?

Das Fazit vieler Experten lautet: Allgemeinmaßnahmen können zwar anregen, reichen aber in der Regel nicht aus, um eine Ostipation zu beseitigen. Da gibt es eine neue Leitlinie für Abführmittel, die die Wirkstoffe Bisacodyl, Natriumpicosulfat und Macrogol enthalten. Da wäre  der Apotheker gefragt, was zu empfehlen wäre.

Die Ursache ausfindig machen

Lust but not least ist das vielleicht die wichtigste Option. Vor allem Stress ist Gift für die Verdauung. Also, so gut es geht, Stress vermeiden, sich Zeit lassen. Auch bestimmte Arzneien wie Schmerzmittel, Bludrucksenker und Antidepressiva können sich hemmend auf den Darm auswirken. Auch Krankheiten wie Diabetes und Parkinson gehören dazu. Daher ist es wichtig, in chronischen Fällen den Arzt aufzusuchen.

Außerdem sollten Betroffene wissen, dass eine fett- und zuckerreiche Kost, Alkohol und Kaffee mit an den Problemen schuld sein können. Dann kann auch etwas ganz banales ein Problem darstellen: die Zeit! Das heißt z.B., den Toilettengang ganz in Ruhe erledigen und keinesfalls aufschieben!

Beste Grüße
Sabine Hertz
Hot-Fit Redaktion

Bild © by istockphoto.com / Uncer

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