Das ist nicht gut – zu dünn!

schlanke frauWie so mancher mit seinem Übergewicht kämpft, da der Überfluß unserer Gesellschaft oft einher geht mit zuviel Pfunden, gibt es zu dünne Menschen. Die werden oft beneidet, einerseits, aber auch oft andererseits als verhärmte Asketen belächelt. Da gibt es die üblichen Spottbezeichnungen wie Spargeltarzan, Hungerhaken oder Bohnenstange. Dass viele ohne eigenes Zutun schlank sind, wird meist gar nicht bedacht. Nach Ansicht der Ernährungsmediziner ist ein hageres Erscheinungsbild oft genetisch bedingt. Aber oft haben auch Menschen Untergewicht, die viel Ausdauersport treiben oder oft sehr im Stress sind, denn sie essen meist nicht mehr als sonst, obwohl sie einen höheren Energiebedarf haben.

Eine schlanke Figur allein muss nicht unbedingt krankhaft sein. Aber wenn das Gewicht zu sehr runtergeht, sollte man beim Arzt abklären lassen, ob vielleicht eine Schilddrüsenfunktionsstörung oder Magen-Darm-Erkrankung zugrunde liegt. Auch psychische Leiden wie Depressionen können fürs Abnehmen verantwortlich sein und wie schon oben erwähnt spielt Zeitdruck häufig eine große Rolle.

Aber auch magere Menschen, die ansonsten gesund sind, sollten darauf achten, dass sie Vitamin D und Kalzium sowie Eiweiß zu sich nehmen. Mangelernährte Untergewichtige fühlen sich oft schlapp und müde. Definitiv ist jemand untergewichtig, wenn der Body-Mass-Index unter 18,5 liegt. Da kommt es aber auch auf die Größe des Menschen an. Liegt man unter diesem Maß, kann es ratsam sein, die Ernährungsgewohnheiten bei einer Beratung überprüfen lassen.

Um die Lust aufs Essen zu steigern, die bei Untergewichtigen oft verschwunden ist, kann man farbenfrohe Speisen, wie Salate mit frischen Kräutern zubereiten. Gewürze wie Senf und Ingwer regen die Magensaftbildung und damit den Appetit an. Auch Nüsse oder eine leckere Suppe vor der Hauptmahlzeit machen Lust auf mehr.

Der Eiweiß- und Fettgehalt ist wichtig. Ebenso mehr Kohlenhydrate und mehr essenzielle Amino- und Fettsäuren. Fleisch, Fisch, Eier, gute Öle sowie vollfette Milchprodukte sollten häufig auf dem Speiseplan stehen. Ballaststoffreiches Brot, Nudeln und Bratkartoffeln sind gute Beilagen. Die Mahlzeiten kann man schrittweise auf fünf bis sieben pro Tag erhöhen. Frische Obst- und Gemüsesäfte werden durch einen Löffel Honig gehaltvoller, einen Schuss Sahne ins Müsli usw..Trotzdem ist durch Fachleute belegt, dass die Kilos, die Untergewichtige zulegen, überschaubar bleiben. Zwei bis vier kg innerhalb von drei bis sechs Monaten seien realistisch, denn der genetisch bedingte schnelle Stoffwechsel ist hier nicht einfach zu überlisten. Was den einen schwer fällt – Gewicht zu zu legen – fällt den anderen leicht, leider.

Beste Grüße
Sabine Hertz
Hot-Fit Redaktion

Bild © by istockphoto.com / kzenon

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