Das Salz in der Suppe – gesund oder?

Kochsalz

Kochsalz

Ganz wichtig und unverzichtbar ist Salz für unseren Körper. Wir brauchen es für den Stoffwechsel und insbesondere für den Wasserhaushalt. Das Kochsalz bildet das Natrium im Blut. Der Mineralstoff bindet Flüssigkeit und hält den Blutdruck stabil, aber zuviel davon lässt ihn ansteigen. Das kann zum Problem werden, den dauerhaft zu viel Kochsalz trägt zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Schlaganfall bei.

Die medizinische Wissenschaft hält fünf Gramm Salz über den Tag verteilt für unbedenklich. Man muss auch den natürlichen Verlust bedenken, der durch Schwitzen und Ausscheidung entsteht. Aber tatsächlich nehmen wir Deutschen die doppelte Menge zu uns, also einen Teelöffel zuviel und das ist ein ganze Menge!

Was oft nicht bedacht wird sind Speisen, die schon bei der Herstellung gesalzen, geräuchert oder gepökelt werden. Ebenso Dosensuppen sowie manche Käse- und Brotsorten sind oft zuviel gesalzen. Oder aber viele Fertiggerichte und natürlich die Knabbereien, die so bequem zu essen sind, haben da ihre Tücken. Oft ist die tückische Überdosis Salz nur klein in der Zutatenliste zu lesen. Grundsätzlich, auch im Sinne einer gesunden Ernährung, sollte auf Fertigprodukte und Fast Food verzichtet werden. Einfach gesagt, aber schwierig umzusetzten? Seien wir doch einmal ehrlich, es ist ist überhaupt kein Problem sich frisch und gesund zu ernähren, es gehört nur der Wille und das Wissen dazu. Beides ist für einen erwachsenen Menschen machbar. Und bitte jetzt nicht das Argument: „Ich habe aber keine Zeit!“ in den Raum werfen. Das ist die blödsinnigste Ausrede die ich kenne! Aber wieder zurück zum Thema Salz.

Die Deutsche Hochdruckliga hat sich der Sache angenommen und schlägt eine klare Kennzeichnung von verstecktem Kochsalz mit Ampelfarben in Lebensmitteln vor. Das wird schon mit gutem Erfolg in anderen europäischen Ländern praktiziert. Derzeit ist hier meist nur der Natriumgehalt auf Lebensmittelverpackungen angegeben. Dieser Wert muss mit 2,5 multipliziert werden, um auf den Kochsalzgehalt des jeweiligen Lebensmittels zu kommen.

Da bleibt die einzige Alternative (wei oben erwähnt), dass Speisen möglichst nur frisch zubereitet werden. So kann die Kochsalzmenge besser kontrolliert werden. Ein guter Tipp von Fachleuten ist, den Salzkonsum über einige Wochen einzuschränken, um die Geschmackspapillen zu sensibilisieren. So ist man besser bereit für andere schmackhafte Speisezubereitungen, da gibt es die verschiedensten Gewürze, Öle und frische Kräuter. Richtig eingesetzt kann so auf viel Salz in der Nahrung ohne Geschmackseinbußen  verzichtet werden.

Beste Grüße
Sabine Hertz
Hot-Fit Redaktion

Bild © by istockphoto.com / jordachelr

 

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