Schluss mit Ausreden: So geht Sport im Winter!

wintersportWinter ist die Zeit der Braten und Plätzchen, der gemütlichen Abende vor dem Fernseher und die Zeit des Winterspecks. Im Frühjahr ist schließlich noch ausreichend Zeit, um sich wieder ein paar Kilo für die Bikinifigur abzutrainieren. Aber jedes Zu- und Abnehmen ist Stress für den Körper – und eigentlich auch völlig unnötig, schließlich können Sie auch im Winter fit bleiben. Wir verraten Ihnen, weshalb Sie nicht auf Sport im Winter verzichten sollten und worauf Sie insbesondere achten müssen.

Der größte Feind: Der Innere Schweinehund

Zugegebenermaßen: Wenn draußen der Wind eisig pfeift und Schmuddelwetter den Himmel grau und die Wege matschig macht, hat kaum jemand wirklich Lust aus dem Haus zu gehen. Zumal es daheim ja auch so richtig kuschelig sein kann: Ab auf die Couch, die Kuscheldecke auf den Schoß, Kerzen an, Tee schlürfen und Plätzchen knabbern – klingt doch traumhaft, oder? Keine Frage, schön wäre das schon. Nur leider ist das auch der sicherste Weg, um über den Winter ein paar unnötige Extra-Pfunde anzusammeln.

Deshalb unser Rat: So verlockend Sofa & Co auch sind – bleiben Sie auch im Winter aktiv! Dafür müssen Sie aber zunächst einmal Ihren größten Feind besiegen: Ihren Inneren Schweinehund! Denn der wehrt sich eigentlich ganz grundlos: Sport macht auch in der Winterzeit Freude und hält Sie fit und gesund!

Unsere Tipps gegen den Inneren Schweinehund:
Trainieren Sie gemeinsam! In Gesellschaft kneift man viel seltener…
Planen Sie sportliche Aktivitäten fest ein! Zwei feste Jogging-Tage in der Woche werden schnell zu Routine – und gegen die kommt selbst der Schweinehund nicht an!
Belohnen Sie sich danach! Führen Sie ein Belohnungs-Ritual ein, damit Sie schon vor dem Sport etwas haben, worauf Sie sich freuen können.

Weshalb Sie nicht auf Sport verzichten sollten

„Bei der Kälte Joggen? Da schwitze ich doch und hol mir einen Zug!“ – das Gerücht, dass Sport im Winter das Risiko von Erkältungen erhöht, hält sich hartnäckig. Dabei ist das genaue Gegenteil der Fall: Sport ist auch im Winter gut für das Immunsystem, die regelmäßige Bewegung bringt den Organismus auf Touren sorgt für eine bessere Durchblutung und einen funktionierenden Stoffwechsel – dass man dabei auch noch etwas für die schlanke Linie tut, sei nur am Rande erwähnt.

Dazu kommt, dass Sport die Lebensgeister weckt: Statt faul auf der Couch zu liegen regt sportliche Betätigung die Produktion des Glückshormons Serotonin an und macht so einfach Freude!

Darauf müssen Sie im Winter achten!

Damit Ihr Training im Winter auch wirklich gut für die Gesundheit ist, sollten Sie einige einfache Tipps beachten:

  • Wärmen Sie sich vor dem Sport mit Dehnübungen und ähnlichem gut auf, um die Verletzungsgefahr zu minimieren – das sollten Sie allerdings im Sommer auch tun!
  • Tragen Sie am besten Funktionskleidung, die die Feuchtigkeit vom Körper wegleitet, damit Sie beim Schwitzen nicht auskühlen. Verzichten Sie auch auf besonders warme Jacken, denn unter diesen kann Funktionskleidung ihren Dienst nicht erfüllen – wählen Sie lieber eine Winter-Funktionsjacke aus dem Sportbedarf.
  • Halten Sie auch Ihren Kopf mit einer Mütze oder zumindest einem Stirnband warm – denn über den Kopf verliert der Körper am meisten Wärme.
  • Tragen Sie warme Socken und Handschuhe – denn auch wenn Sie am Körper schwitzen, kann es an Händen und Füßen zu Erfrierungen kommen. Das liegt daran, dass der Körper bei Minusgraden die Wärme am Rumpf konzentriert, um vor allem die lebenswichtigen Organe warm zu halten.
  • Versuchen Sie vor allem durch die Nase zu Atmen – dadurch wird die Luft vorgewärmt, so dass die Bronchien nicht durch zu kalte Atemluft belastet werden.
  • Auch wenn der Durst im Winter nicht so stark ist, wie im Sommer: Achten Sie unbedingt darauf, ausreichend zu trinken!
  • Übertreiben Sie es bei kalten Temperaturen nicht! Moderate Bewegung ist  extremen Belastungen vorzuziehen.

Wann Sie doch einmal auf das Training verzichten dürfen

Auch wenn Sport auch im Winter grundsätzlich gut für die Gesundheit ist, gibt es doch einige Kriterien, die die sportliche Belastbarkeit einschränken können. Wenn Sie beispielsweise an chronischen Atemwegserkrankungen leiden, sollten Sie Ihr Training lieber ins Fitnessstudio verlegen, denn die kalte Luft kann Asthmaanfälle auslösen. Auch wenn Sie unter einer Erkrankung der Herzkranzgefäße oder anderen Herzerkrankungen leiden, ist die kalte Luft mit Vorsicht zu genießen: Sprechen Sie sich am besten zunächst mit Ihrem Arzt ab, um zu verhindern, dass sich die Symptome verschlechtern.

Wenn die Temperaturen unter -15°C sinken ist zudem Vorsicht geboten: Der Körper kann die Atemluft dann nicht mehr ausreichend erwärmen, die Bronchien könnten durch die kalte Luft Schaden nehmen – Ein wärmendes Tuch vor dem Mund kann zwar Abhilfe verschaffen, Untrainierte sollten sich aber dennoch lieber in Zurückhaltung üben und ein milderes Klima für den Trainingsbeginn abwarten.

Auch wenn Sie bereits angeschlagen sind, sollten Sie Ihr Training lieber einmal aussetzen, damit der Körper sich erholen kann. Und damit Sie nicht allzu lange pausieren müssen, können Sie Ihrer Gesundheit mit PreThis Colostrum Kapseln wieder auf die Sprünge helfen.

Aktiv durch den Winter

Sport ist auch im Winter gesund, er stärkt die körpereigenen Abwehrkräfte, hält Sie fit und hilft Ihnen zudem, sich den Winterspeck vom Leib zu halten – mit anderen Worten: Es gibt viele Gründe, auch bei kalten Temperaturen aktiv zu bleiben. Lassen Sie es deshalb auch im Winter sportlich angehen – nach dem Training können Sie sich ja immer noch gemütlich mit der Kuscheldecke auf dem Sofa einmummen und leckere Plätzchen naschen!

Beste Grüße
Sabine Hertz
Hot-Fit Redaktion

Bild © by istockphoto.com / nullplus

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