Ein Wort zu den ungesättigten Fettsäuren

fettsäurenIn Bezug auf eine gesunde Ernährung finden immer wieder die sogenannten ungesättigten Fettsäuren Erwähnung und werden von den Experten als ungemein gesund bezeichnet. Doch kann der Laie mit der Bezeichnung „ungesättigte Fettsäuren“ häufig nicht all zu viel anfangen und fragt sich daher, welche Art von Fett sich hinter diesen Fettsäuren verbirgt und warum diese so gesund für den menschlichen Körper sind. Nachfolgend nun eine genaue Erläuterung des Begriffs „ungesättigte Fettsäuren“ und deren Bedeutung für die Gesundheit des Menschen.

Wann sind Fettsäuren ungesättigt?

Fettsäuren stellen generell langkettige Kohlenwasserstoffverbindungen dar, die sich bezüglich der Anzahl der enthaltenen Wasserstoffatome erheblich voneinander unterscheiden. Eine Kohlenwasserstoffverkettung, bei welcher die maximal mögliche Anzahl an Wasserstoffmolekülen nicht erreicht wird, bezeichnen die Experten als ungesättigte Fettsäure. Wir sehen also, dass der Umstand, ob eine Fettsäure gesättigt oder ungesättigt ist, generell von der molekularen Beschaffenheit der Kohlenwasserstoffverkettung abhängt. Um ein Beispiel zu nennen: Viele tierische und auch pflanzliche Fette enthalten 18 Kohlenstoffatome und finden sich in dieser molekularen Verkettung zwei Wasserstoffatome, so spricht man von einer Doppelbindung, die in Form von zwei oder mehr Doppelbindungen vor allem in den Omega-6-Fettsäuren vorkommen. Die Bezeichnung „Omega“ und der dahinter stehende Wert gibt hierbei Auskunft darüber, nach welchem C-Atom sich die Doppelbindungen ausfindig machen lassen.

Essenzielle Fettsäuren bieten einen guten Schutz vor Krankheiten

Die Omegafettsäuren zählen generell zu den essenziellen Fettsäuren, da der menschliche Körper nicht in der Lage ist, diese Fettsäuren eigenständig herzustellen und daher müssen diese Fettsäuren über die Nahrung aufgenommen werden. Langzeitliche Studien haben aufgezeigt, dass sich ungesättigte Fettsäuren sehr günstig auf den Prozess der Zellalterung auswirken und diesen verlangsamen können. Ferner schützen die Omega-Fettsäuren sehr gut vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen und auch die Blutgerinnung wird durch diese Fettsäuren günstig beeinflusst.

Quellen für ungesättigte Fettsäuren

Ungesättigte Fettsäuren, wie die Omega-Fettsäuren, finden sich vor allem in vielen Getreidesorten, in Soja, in Blattgemüse und auch in hoher Konzentration in verschiedenen Fettfischarten. Grundsätzlich ist es daher empfehlenswert, diese Nahrungsmittel regelmäßig zu konsumieren und in den Ernährungsplan mit aufzunehmen. Das ideale Verhältnis zwischen konsumierten Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren sollte hierbei 5 zu 1 betragen, wobei die Standardernährung der Deutschen häufig ein Verhältnis von 20 zu 1!

Da wir nun wissen, wie wertvoll die ungesättigten Fettsäuren sind, steht einer gesunden Ernährung eigentlich nichts mehr im Wege! Ich bin gespannt auf Ihre zahlreichen Kommentare!

Beste Grüße
Sabine Hertz
Hot-Fit Redaktion

Bild © by istockphoto.com / lsantilli

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1 Kommentar Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo Sabine,

    gut recherchierter Artikel. Ich schreibe auch gelegentlich über dieses Thema. Vielleicht findest du es insofern interessant, dass pflanzliche Omega-3-Fettsäuren leider vom menschlichen Körper nur zu einem sehr geringen Anteil verwertet werden können.

    Es ist tatsächlich so, dass nennenswerte Mengen an Omega 3 in erster Linie durch fetthaltigen Fisch in den Körper gelangen. Leinöl ist zwar eine Möglichkeit, gerade für Veganer, aber die Aufnahme ist nicht besonders effektiv. Also Leute, esst mehr Fisch!

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