Fußpilz ist sehr weit verbreitet

fußpilz muss behandelt werden

Fußpilz ist sehr weit verbreitet

Die Infektion mit einem Fußpilz stellt eine überaus unangenehme und lästige Angelegenheit dar, denn Fußpilze lösen in den meisten Fällen ein starkes Brennen und auch einen erheblichen Juckreiz aus. In den meisten Fällen handelt es sich bei einem Fußpilz entweder um einen Hefepilz, Schimmelpilz oder um einen sogenannten Fadenpilz. Letztere stellen die am häufigsten auftretende Form der Fußpilze dar. Doch wie verbreiten sich Fußpilze eigentlich und was kann man dagegen tun?

Fadenpilze verbreiten sich durch Haare und Hautschuppen

Die am weitesten verbreitete Form der Fußpilze, die Fadenpilze, verbreiten sich nicht nur durch den direkten Hautkontakt mit einer bereits infizierten Person, sondern auch über Haare und Hautschuppen, welche mit den Sporen dieser Pilze kontaminiert sind. Aus diesem Grund verbreiten sich Fadenpilze zumeist über Schwimmbäder. Die Ansteckung mit einem Schimmelpilz ist im Vergleich eher selten, da Infektionen mit Schimmelpilzen zumeist nur auftreten, wenn eine Wunde am Fuß oder eine andere Hautkrankheit besteht. Hefepilze wiederum sind nicht ansteckend und resultieren in der Regel aus einer gestörten Darmflora, wodurch diese grundsätzlich im Darm des Menschen vorkommenden Pilze die Möglichkeit bekommen, sich im Körper auszubreiten.

Fußpilz sollte unbedingt behandelt werden!

Die Infektion mit einem Fußpilz stellt nicht nur eine sehr unangenehme Angelegenheit, sondern auch eine erhebliche Belastung für die Haut und für das Immunsystem dar. Aus diesem Grund sollte ein Fußpilz stets behandelt werden! Auch ist die Übertragungsrate bei Fadenpilzen sehr hoch und daher kann es sehr schnell vorkommen, dass eine infizierte Person unbewusst Unmengen an Pilzsporen in den Umlauf bringt, wodurch sich wieder andere Personen mit dem Fußpilz anstecken.

Was kann gegen einen Fußpilz getan werden?

In der Apotheke finden sich recht wirkungsvolle Salben, mit deren Hilfe ein Fußpilz effektiv behandelt werden kann. Doch auch die Natur bietet zahlreiche Möglichkeiten, einen Fußpilz gänzlich ohne Chemie zu bekämpfen. Beispielsweise können regelmäßige Fußbäder mit Teebaumöl (5 bis 10 Tropfen pro Fußbad) die Pilze sehr gut abtöten. Teebaumöl enthält bestimmte Stoffe, Terpene genannt, die eine sehr gute, pilztötende Wirkung aufzeigen. Jedoch müssen die Fußbäder über einen längeren Zeitraum und im Idealfall mehrmals täglich durchgeführt werden. Stark infizierte Stellen an den Füßen können auch mit verdünntem Teebaumöl abgetupft werden. Zur Verdünnung lässt sich einfach ein Speiseöl einsetzen. Auch der einheimische Salbei enthält übrigens verschiedene Terpene, die den Fußpilzen den Garaus machen können. Zudem hemmt der Salbei die Schweißabsonderung, wodurch die befallenen Stellen sehr gut abtrocknen und die Pilze absterben, denn Fußpilze mögen es warm und feucht!

Hygiene ist ungemein wichtig!

Ein ungemein wichtiges Kriterium bei der Bekämpfung von Fußpilz stellt die Fußhygiene dar! Auch Handtücher, Waschlappen und Socken sollte regelmäßig gewechselt und bei hohen Temperaturen gewaschen werden, damit es nicht zu einer Neuinfektion mit dem Fußpilz kommt! Sollten alle diese Ratschläge nicht den gewünschten Erfolg bringen, ist es ratsam, einen Hautarzt aufzusuchen, der spezielle Untersuchungen vornimmt und eine entsprechende Therapie zusammenstellt.

Hatte Sie schon einmal mit einem Fußpilz zu kämpfen? Was haben Sie gegen die Pilze getan? Ich bin auf Ihren Kommentar sehr gespannt!

Beste Grüße
Sabine Hertz
Hot-Fit Redaktion

Bild © by istockphoto.com / Hightower_NRW

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