Geheimnisvolles Indien – Gesundheit aus Fernost

IndienIndien bietet uns eine alte Kultur und viele prachtvolle Sehenswürdigkeiten. Dazu die großen Gegensätze in diesem Land. Aber vor allem auch eine wunderbare Küche mit einer wahren Vielfalt an Gewürzen und Genüssen. Auch die Yoga-Übungen für unsere Gesundheit wissen wir zu schätzen.

Aber für unser Schönheitsprogramm können wir auch auf die Geheimnisse fernöstlicher Pflege und Entspannung zurückgreifen. Hier einige Vorschläge, gelesen und gern aufgegriffen.

Ingwer-Bad – etwas ganz Besonders! Ingwer ist sowieso nicht nur ein universelles Gewürz, sondern auch ein vielseitiges Heilmittel, da es den Magen beruhigt, den Kreislauf in Schwung bringt und uns zu Kräften bringt. Für ein Verwöhn-Bad zwei Esslöffel gehackten Ingwer ca. 20 Minuten in einem halben Liter Wasser köcheln lassen. Den Sud in die gefüllte Badewanne geben und ca. 15 Minuten darin eintauchen. Um den Alltag vergessen zu lassen, kann man mit ein paar Kerzen und Patschuli-Räucherstäbchen eine ganz besondere Aura schaffen. Man ist danach entspannt und trotzdem wunderbar frisch.

Sesamöl – auch nicht nur für die Küche zu verwenden. In Indien legt man großen Wert auf schöne Hände. Das ist sehr wichtig, wo doch Gesten Geschichten erzählen. Jeder hat schon mal die wunderbaren ausdrucksstarken Tänze der indischen Tempeltänzerinnen auf Bildern oder in Film und Fernsehen gesehen! Die Finger werden deshalb in Sesamöl gebadet, aber auch für die Körperpflege wird es benutzt. Es gibt allerdings für die Körperpflege ein richtiges Beauty-Öl im Asia-Shop. Dieses gibt unserer Haut hochwertige Fettsäuren und lässt sie die Feuchtigkeit besser speichern. Für ein Handbad oder für die Körperpflege erwärmt man Öl in einem Topf und massiert es ein. Anschließend abspülen oder duschen. Wer es möchte, dem wäre eine vierwöchige Kur zu empfehlen, das Resultat ist selbst für ein schlechtes Hautbild enorm.

Reismaske fürs Dekolletè – verblüffend, also auch nicht nur für die Küche in Indien unverzichtbar. Dazu muss man erst mal erfahren, dass der Aufbau von Reis unserer Haut sehr ähnlich ist. Seine Inhaltsstoffe sorgen für eine erhöhte Feuchtigskeitsaufnahme. Das strafft die Haut und macht sie trotzdem zart. Also besonders für Falten im Dekolletè und spröde Haut im Halsbereich zu empfehlen. Man nimmt 30 g Reiskleie, 10 g Reismehl aus dem Reformhaus und verrührt es mit warmem Wasser zu einer Paste, die man großzügig auf Hals und Dekolletè aufträgt. Nach 15 Minuten abwaschen.

Kokosöl – für die Haare. In den oben erwähnten Bildern und Filmen ist uns allen doch sicher aufgefallen, was für wunderbare seidigen Haare die Inderinnen haben! Dafür nehmen sie seit Jahrhunderten Kokosöl. Wir können auf Kokosöl aus dem Reformhaus zurückgreifen, das dank seiner Fettsäuren die äußere Schuppenschicht der Haare glättet und so den Glanz bringt. Dafür einmal pro Woche zwei Teelöffel Kokosöl ins Haar massieren, abends, und mit einem Handtuch drum über Nacht einwirken lassen. Morgens auswaschen. Auch für Spliss las ich einen guten Tipp: Einen Tropfen in die Hände geben und in die Haarspitzen einmassieren.

Yoga – bestimmte Fingerübungen sollen die Nerven stärken und neue Energien geben.

Jnana-Madra ist der Name der ersten: Mit dem Daumen den Zeigefinger berühren, soll den Tastsinn, das Nervensystem und das Gehirn stimulieren. Täglich ein paar Minuten gemacht, soll bei Schlaflosigkeit und Depressionen helfen.

Prana-Mudra soll Energiereserven mobilisieren. Dazu berühren sich Ringfinger und kleiner Finger, während Sie den Daumen dagegen drücken. Täglich angewendet, soll der Blutdruck sinken und die Vitalität und innere Klarheit größer werden.

Das ist zwar nicht leicht im Zusammenhang zu verstehen, aber man weiß ja, das Yoga in all seinen Formen einer uralten indischen Tradition und Lehre entspricht.

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