Harte Schale – heilsamer Kern

blätterEtwas sehr Interessantes ist, dass sich in der rauen Schale mancher Stämme und Äste von Bäumen medizinisch wirksame Stoffe befinden. Schon im Altertum wurden Rinden in der Volksmedizin arzneilich genutzt. Eines der bekanntesten Naturmittel, schon damals bekannt, ist die schmerzlindernde und fiebersenkende Wirkung der Weidenrinde. Im 19.Jahrhundert bereits wurde der Wirkstoff Salicin aus der Rinde isoliert und später synthetisch hergestellt.

Da haben wir die Eiche

Die Rinde der jüngeren Zweige ist reich an verschiedenen Gerbstoffen. Auszüge aus Eichenrinde eignen sich für die äußerliche Anwendung als Umschläge, Spülungen oder Bäder. Sie lindern Haut- und Schleimhautentzündungen, Hämorriden und Juckreiz.

Birke

Der Trockenextrakt aus der weißen Rinde wirkt entzündungshemmend und wird in Hautpflegeprodukten eingesetzt. Der Wirkstoff Betulin kann empfindliche und trockene Haut stimulieren.

Lapacho

Hier nicht bekannt, es gedeiht in vielen Regionen Südamerikas. Dort spielt seine Rinde in der Naturheilkunde schon immer eine große Rolle. Heute wird Tee daraus auch in Europa angeboten, er schmeckt nach Vanille und bestimmten Inhaltsstoffen wird eine entzündungshemmende Wirkung nachgesagt. Empfohlen wird oft eine kurmäßige Anwendung: Den Tee (in der Apotheke erhältlich) sechs Wochen lang über den Tag verteilt trinken, einen Liter. Nach vierwöchiger Pause die sechswöchige Anwendung wieder holen.

Zimt

Die Rinde des Zimtbaumes enthält ätherische Öle. Arzneilich findet die Rinde junger Schösslinge Verwendung. Teeaufgüsse daraus helfen bei Verdauungsbeschwerden, Völlegefühl, Blähungen und leichten Bauchkrämpfen. Dazu nach der Mahlzeit eine Tasse Tee trinken. Appetitanregend wirkt der Tee, wenn er eine halbe Stunde vor dem Essen getrunken wird.

Gesunde Grüße
Sandra Marcel
Hot-Fit Redaktion

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