Heilwirkung von Hypnose

hypnose und selbsthypnose kann heilenDie Hypnose ist weit mehr, als ein erstaunlicher Showeffekt und bereits in einigen alten Kulturen wurde die Hypnose für die Behandlung verschiedener Krankheitszustände und deren Symptome eingesetzt. Beispielsweise behandelten die antiken Griechen mithilfe der Hypnose Schmerzen und unterschiedliche psychische Probleme mit großem Erfolg. Auch heutzutage bieten speziell ausgebildete Psychotherapeuten ihre Dienste im Rahmen der Schmerztherapie und bei psychischen Erkrankungen an.

Wie läuft die Hypnose ab?

Für eine erfolgreiche Hypnosebehandlung muss der Patient dem Therapeuten ohne Einschränkung vertrauen und darf auch keine Angst vor der Hypnose verspüren. Der Hypnotiseur versetzt den Patienten zu Beginn der Therapiesitzung in einen Trancezustand, indem er das Bewusstsein des Patienten mit bestimmten Techniken „schlafen legt“. Sobald sich der Patient in dieser Trance befindet, die er nicht bewusst wahrnimmt und welche bezüglich der Hirnaktivität einem tiefen Schlaf gleichkommt, kann der Hypnotherapeut damit beginnen, bestimmte „Programmierungen“ des Unterbewusstseins des Patienten vorzunehmen. Selbstverständlich ist es hierbei nicht möglich, den Patienten zu irgendeiner Handlung zu bewegen, die ihm von Grund auf widerstrebt, wie dies häufig in vielen Filmen gezeigt wird.

Was kann mit der Hypnosetherapie behandelt werden?

Wie bereits erwähnt, findet die Hypnose häufig Anwendung in der Schmerztherapie und auch im Rahmen von verschiedenen Formen der Psychotherapie. Tatsächlich berichten viele Schmerzpatienten durch regelmäßige Hypnosesitzungen eine erhebliche Verbesserung ihrer Probleme und auch psychische Erkrankungen, wie Depressionen oder Angsterkrankungen, können mithilfe der Hypnose sehr gut gelindert werden. Jedoch sollte die Hypnose bei Schmerzen niemals eine ärztliche Behandlung ersetzten, sondern als Ergänzung angesehen werden. Ein kompetenter Therapeut wird seinen Patienten bei bestimmten Erkrankungen immer bitten, zusätzlich einen Mediziner zu konsultieren.

Selbsthypnose in der Psychotherapie

Bei einigen psychotherapeutischen Verfahren versetzt sich der Patient auch mit der Hilfe des Therapeuten in eine Art Selbsthypnose. Eine hierfür häufig eingesetzte Technik stellt die innere Reise an einen Fantasieort dar, wobei sich der Patient eigenständig mithilfe seiner Vorstellungskraft diesen Ort in Gedanken ausmalt und dort mental verweilt. Hierdurch stellt sich eine Entspannung des Körpers und Geistes ein, wodurch der Therapeut in der Lage ist, durch bestimmte Fragen an den Patienten mit dessen Unterbewusstsein in Kontakt zu treten, um eventuell tief sitzende Traumata aufzudecken und zusammen mit dem Patienten zu lösen. Sowohl in der Schmerztherapie als auch bei einer psychotherapeutischen Sitzung kann die Hypnose jederzeit abgebrochen werden, sofern es der Patient wünscht oder der Therapeut hierfür eine Notwendigkeit sieht.

Konnten Sie bereits Erfahrung mit Hypnose im medizinischen Bereich machen? Dann bin ich sehr auf Ihren Kommentar gespannt!

Beste Grüße
Sabine Hertz
HotFit Redaktion

Bild © by istockphoto.com / Okdeliormanli

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