Jiaogulan – ein altes Mittel für die Gesundheit

Jiaogulan TeeMan nennt Jiaogulan (gesprochen Dschiaugulan) auch das Kraut der Unsterblichkeit.
Schon seit Jahrhunderten wird es in China als Tee gertunken. Wissenschaftlern fiel erst vor einiger Zeit bei einer Volkszählung auf, dass in den südlichen Provinzen Zentralchinas der Anteil der 100-jährigen weit über dem Durchschnitt liegt. Da wurde man auf die Pflanze aufmerksam und die Forscher fanden heraus, dass Jiaogulan gerade dort heimisch ist. Man fand weiterhin heraus, dass seine Inhaltsstoffe denen des Ginseng sehr ähnlich sind, sie sogar mengenmäßig noch übertreffen. Es enthält beispielsweise viermal so viel sekundäre Pflanzenstoffe wie Gingseng.

Jiagulan kann die Nährstoffversorgung der inneren Organe, die Herzleistung und die Blutzirkulation verbessern und so den Stoffwechsel fördern. Es kann einen Schlaganfall und Herzinfarkt vorbeugen, das Immunsystem stärken und die blutbildung unterstützen sowie das Hormon- und Nervensystem und den Blutdruck stabilisieren. Die krebshemmende Wirkung ist noch nicht belegt, wird aber begleitend bei Chemo- oder Strahlentherapie eingesetzt, weil der Körper so die Behandlung besser verkrafteten kann.

Ein großes Plus ist, dass man Jiaogulan im Gegensatz zum Ginseng oder auch zum Maca selbst ziehen kann. In milden Lagen auch im Garten, wenn es windgeschützt ist wächst die Pflanze am besten. Die Pflanze ist bis minus 10 Grad winterhart, nutzbringender ist aber die Aufzucht im Topf. Den Sommer über kann sie draußen stehen, und wenn man sie bei 15 – 20 Grad an einem hellen Ort überwintert, hat man das ganze Jahr frische Blätter. Am besten immer ganze Ranken abzuschneiden, das fördert das Wachstum

Für Tee werden frische oder schonend getrocknete Blätter verwendet. Das Wasser sollte nicht mehr kochen. Die Menge des Krautes kann man nach Geschmack variieren, ziehen sollte der Tee 5 – 10 Minuten. Wer möchte, der kann die jungen zarten Triebspitzen abschneiden und gibt sie in den Salat oder aufs Butterbrot. Oder aber man nascht ganz einfach die Blätter, denn sie schmecken halb süß, halb bitter und und bisschen nach Lakritz.

Foto: © svehlik / fotolia.de

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