Karies – ein altes Leiden

zaehne-kariesKaries – das weiss man, ist eine unangenehme Angelegenheit, das berüchtigte „Loch im Zahn“. Vorab zur Vergewisserung: Karies ist eine ansteckende Krankheit, die von Mensch zu Mensch übertragen wird. Sie wird auch Zahnfäule genannt und kommt oft schon bei Kindern vor. Sie entsteht, wenn Stoffwechselprodukte von bestimmten Bakterien den Zahnschmelz angreifen und dadurch den Zahn beschädigen. Wenn die Karies zu weit fortgeschritten ist, muss der Zahnarzt die kariöse Substanz entfernen und das entstandene Loch mit einer Füllung verschließen.

Da ist es interessant zu lesen, dass Wissenschaftler vom Naturkundemuseum in London herausgefunden haben, dass Karies keineswegs eine Erscheinung der Neuzeit ist. Also als Folge der neuzeitlichen Ernährungsweise (Cola, Süßes usw. usw.) zu betrachten ist. Schon vor 15 000 Jahren hatten Jäger und Sammler im Norden Afrikas kariöse Zähne. Das hat man bei Ausgrabungen im Osten des heutigen Marokko festgestellt. Viele der gefundenen Gebisse waren verfault, fast jeder zweite Zahn hatte ein Loch. Der Grund sei, so meinen die Forscher, dass die Menschen dort sich hauptsächlich von Eicheln und Pinienkernen ernährt haben. Die Beläge auf den Zähnen hätten dann zu Karies geführt. Diese Art von Ernährung ist zwar heute nicht mehr existent, aber siehe oben.

Da kommt es einem gerade recht, wenn der Zahnarzt bei der Gebiss-Untersuchung erklärt, was man wieder alles mit den Zähnen falsch gemacht hat. Eine Glosse, die es darüber zu lesen gab, rät, dem besagten Zahnarzt „diesen Zahn zu ziehen“ und ihm von den alten Jägern und Sammlern zu erzählen. Was nicht heißt, dass es trotzdem ratsam ist, vorzubeugen durch regelmäßiges und gründliches Zähneputzen. Und manchmal auch auf Zucker, Schokolade und süße Limonade zu verzichten und sich anstatt dessen etwas Gesundes wie einen Apfel zu holen.

Gesunde Grüße
Sandra Marcel
Hot-Fit Redaktion

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