Mückenstiche – lästige Sommerbegleiter

MückeMit den lauen Sommernächten und offenen Fenstern halten auch die Mücken Einzug. Wer hat nicht schon das lästige Summen ertragen müssen? Aber nicht nur da, auch im Freien sieht man von den ersten Sommertagen an die Mücken die freien Körperstellen, besonders Waden heimsuchen, das bringt dann die gewissen roten Punkte mit sich.
Ab Mai und Juni stechen die Mücken zu. Durch stehendes Wasser vermehren sie sich besonders gut. Warme, feuchte Senken und fischreiches Gewässer sind auch ideale Voraussetzungen für ihr Brüten.

Da gibt es viele Tipps, um den Mückenstichen vorzubeugen

Viele Experten raten, solange es die Temperaturen erlauben, sich mit langer Kleidung, Hosen, lange Blusenärmel und über Nacht mit einem Moskitonetz, vor ihnen zu schützen. Im Schlafzimmer kann man Windlichter mit Zitronenduft aufstellen, das mögen Mücken nicht. Auch Klimanlage oder Ventilator können helfen, da kalte Luft ihnen auch nicht gefällt, zudem Lichtquellen in Körpernähe vermeiden. Mit einem Mittel wie Autan einreiben, wird auch angeraten. Es wurde mit „Gut“ von Stiftung Warentest getestet. Aber dabei sollte man wissen, dass die Wirkzeit höchstens sechs bis acht Stunden beträgt. Bei den bekannten Mückenspiralen ist Vorsicht geboten den viele enthalten Insektizide, lieber drauf verzichten oder nur im Freien verwenden. Auch Elektroverdampfer können es „in sich“ haben, bitte vorher genau informieren und für Kinderzimmer sind sie meist ohnehin nicht geeignet. Als besonders hautverträglich gilt das Insectfree Anti Mücken Spray. Hat es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen mal einen Mückenstich gegeben, gilt als erstes: kühlen.

Hausmittel als Mückenschutz

Es gibt unzählige Hausmittel, jeder schwört auf was anders. Ein altes ist beispielsweise, dem Stich mit einem heißen Messergriff zu Leibe zu rücken. Davon wird medizinisch gesehen, selbstverständlich strikt abgeraten. Das führe eher zu Verbrennungen, als es hilft, so die richtige These. Dann Essig, Zitronenöl oder Zwiebel, das halten viele Experten auch nicht für gut. Wenn es nicht aufhört zu jucken, ein Gel auftragen, etwa das bekannte Fenistil. Gels kühlen zudem meist besser als Salben. Es gibt auch andere gute Mittel rezeptfrei in den Apotheken.

An dem alten Gerücht, dass Mücken Menschen mit „süßem Blut“ bevorzugen, ist aber nichts dran. Man weiß, dass das mit dem individuellen Schweißgeruch zu tun hat. Was eigenartig ist, es werden mehr Frauen gestochen als Männer! Das liegt am unterschiedlichen Hormonhaushalt.

Wenn sich der Stich an einer empfindlichen Stelle wie Auge oder Lippe befindet oder ungewöhnlich stark anschwillt, sollte man aber sofort den Arzt aufsuchen. Ebenso, wenn man allergisch reagiert mit Fieber, Körperschmerzen u.ä., es könnte zudem sein, dass Mücken auch Krankheiten übertragen. Hier in Deutschland ist die Gefahr jedoch nicht so groß, aber besondere Vorsicht ist im Urlaub, besonders in tropischen Regionen, geboten. Wenn man da heftig auf einen Stich reagiert, könnte es sich um Dengue-Fieber oder Malaria handeln, die in den Tropen und Suptropen über Mücken übertragen werden. Auch hier gilt es sich vorher zu informieren!

Bild © by istockphoto.com / knorre

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