Natürliche Lösungen für das Tabuthema Verstopfung

VerstopfungRund die Hälfte der deutschen erwachsenen Bevölkerung leitet unter Problemen der Magen- und Darmfunktion. Die Verdauungsstörungen zeigen sich nicht regelmäßig und oft eben auch in unterschiedlichen Formen. Von Blähungen über Völlegefühl bis hin zur Verstopfung reichen die vielfältigen Beschwerden, die sich aus der unregelmäßigen Darmtätigkeit ergeben. Während alles, was wir täglich zu uns nehmen, in unfassenden chemischen Abläufen vom Körper verarbeitet wird, benötigt der Körper für die Verdauung verschiedener Nahrungsmittel 30 bis zu 40 Stunden. Allein sechs Stunden liegt die Nahrung im Durchschnitt im Magen. Regel ist, dass die Verdauungsarbeit umso länger dauert, je kalorienreicher die enthaltenen Nahrungsmittel sind.

Dabei beginnt eine gut funktionierende Verdauung bereits im Mund. Durch gründliches Kauen wird die Nahrung in einen Speisebrei zerkleinert, der umso besser vom Magen weiterverarbeitet werden kann, je besser die Nahrung vorgekaut ist. Hier im Mund beginnt nämlich die Fermentierung der Enzyme und mindestens 25 Mal kauen pro Bissen Nahrung unterstützt diesen Vorgang.

Neben einer unzureichenden Kauarbeit können auch das falsche Essen und Trinken sowie auch Stress auf die Verdauung großen Einfluss nehmen. Gehirn und Darm haben eine direkte Verbindung und so können schon Ärger, Stress oder Frust auf den Magen-Darm-Trakt schlagen und damit Verstopfung bewirken. Bei Verstopfung ist die richtige Ernährung sehr wichtig und hier können gedünstete Karotten, Brokkoli und viele Gemüse- und Obstsorten der Saison der Verdauungstätigkeit wichtige Unterstützung liefern. Wenig Süßigkeiten, möglichst kein Alkohol, darüber hinaus wenig Fett und rote Fleischsorten sollten künftig auch die Ernährung bestimmen. Wer zusätzlich viel Wasser trinkt, unterstützt den Verdauungstrakt sehr, denn der Nahrungsbrei wird so mit Wasser aufgelockert und kann leichter den Darm passieren.

Eine Wärmeflasche oder ein Kirschkernkissen – im Backofen erwärmt – kann die Verdauung sehr gut anregen. Bei Völlegefühl kann Heilerde für den inneren Gebrauch – erhältlich in Apotheken und Reformhäusern – effektive Hilfe bieten.

Gegen akute Verstopfung helfen fünf Dörrpflaumen oder getrocknete Feigen, die am Abend in einen Liter Wasser eingelegt werden. Am folgenden Morgen wird das Wasser getrunken, die Pflaumen oder Feigen werden – gut gekaut – verzehrt.

Ein einfaches Mittel, den Darm anzuregen, ist es, morgens auf nüchternen Magen ein Glas kaltes Wasser zu trinken. Wer einen empfindlichen Magen hat, trinkt das Glas Wasser lauwarm – auch natürlich morgens auf nüchternen Magen.

Auch Flohsamen aus der Apotheke helfen. 1 Teelöffel in einer Tasse heißem Wasser zwei Stunden ziehen lassen, mit Honig und Zitrone etwas würzen und sofort trinken.

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