Natürliche Antibiotika – gibt es das?

Apfel und PillenDie chemischen Antibiotika, wie sie von der Schulmedizin für die Behandlung von Infektionskrankheiten eingesetzt werden, gestalten sich in Hinblick auf die Gesundheit des Menschen generell als zweischneidiges Schwert. Zum einen können bakterielle Infektionen mithilfe dieser Medikamente sehr effektiv eingedämmt werden, jedoch können die Antibiotika auch erhebliche Gesundheitsbeeinträchtigungen bewirken. Doch auch in der Natur finden sich verschiedene Stoffe, die antibiotisch wirken und kein Gesundheitsrisiko in sich bergen!

Was können chemische Antibiotika bewirken?

Chemische Antibiotika können generell die verschiedensten Nebenwirkungen auslösen und zudem auch Langzeitschäden im Körper des Menschen verursachen. In erster Linie sollte hierbei die Schädigung der Darmflora erwähnt werden, welche sich vor allem nach der langfristigen Einnahme von einem Breitbandantibiotikum einstellen kann. Durch die antibiotischen Mittel werden nicht nur die Krankheitserreger, sondern auch viele nützliche Darmbakterien abgetötet und da es sich bei unserer Darmflora um ein äußerst komplexes, symbiotisches System handelt, wird hierdurch das empfindliche Gleichgewicht der Mikroorganismen im Darm enorm negativ beeinflusst. Als Resultat aus einer Störung der Darmflora kann beispielsweise eine Pilzüberwucherung im Darm auftreten, da die nützlichen Darmbakterien nicht mehr in einer ausreichenden Zahl vorhanden sind und die krankmachenden Pilze an einer Überwucherung des Darms hindern können. Derartige Folgeerkrankungen bleiben jedoch bei natürlichen Antibiotika vollkommen aus!

Die Grapefruit – ein hervorragendes Antibiotikum!

Mittlerweile finden sich ungemein viele Veröffentlichungen, die sich für die Grapefruit, beziehungsweise für die Samen dieser Frucht, als hervorragendes und natürliches Antibiotikum aussprechen. Das Extrakt der Grapefruitkerne kann gegen viele Krankheitserreger eingesetzt werden und weist auch nicht die schädliche Wirkung in Bezug auf die Darmflora auf. Im Gegenteil! Das Grapefruitkernextrakt wirkt sogar besonders effektiv gegen Darmpilze, wie beispielsweise gegen den Hefepilz Candida albicans! Werden das Grapefruitkernextrakt und die darin enthaltenen Flavonoide täglich prophylaktisch eingenommen, was generell absolut kein Problem darstellt, so kann das Immunsystem effektiv gestärkt werden und Infektionskrankheiten treten erst gar nicht auf. Ferner werden der Grapefruit sogar antivirale Wirkungen nachgesagt, was bei chemischen Antibiotika nicht der Fall ist, denn diese Medikamente wirken ausschließlich gegen bakterielle Erreger.

Die Zistrose wirkt auch antibiotisch

Die im Mittelmeerraum weit verbreitete Zistrose (Cistaceae) wird in den südlichen Ländern in vielen Regionen als immunstärkender Tee getrunken und tatsächlich haben weitreichende Studien aufgezeigt, dass in diesen ländlichen Gebieten so gut wie keine Infektionskrankheiten auftreten. Auch diese Pflanze gilt daher als hervorragendes, natürliches Antibiotikum und kann als leckerer Tee kalt oder warm getrunken werden. Auch dieses antibiotische Heilkraut lässt sich sowohl prophylaktisch für die Stärkung und Unterstützung des Immunsystem, als auch bei einer akuten Infektion einnehmen.

Teebaumöl gegen Infektionen

Bei dem Teebaumöl handelt es sich um ein ätherisches Destillat aus dem in Australien beheimateten Teebaum (Melaleuca alternifolia), der sich durch einen besonders hohen Gehalt mit vielen wertvollen Inhaltsstoffen auszeichnet, die wiederum eine sehr hohe, antimikrobische Wirkung aufzeigen. Das Teebaumöl wirkt daher gegen viele Krankheitserreger und auch Pilze und gilt heutzutage als eines der besten natürlichen Antibiotika. Jedoch darf das Teebaumöl generell nicht unverdünnt eingenommen und äußerlich verwendet werden! Des Weiteren kann dieses ätherische Öl auch sehr gut gegen Schuppenflechte, Akne, zur Wunddesinfektion, gegen Rheuma und vieles mehr eingesetzt werden. Mittlerweile finden sich daher in der Apotheke ungemein viele verschiedene Gesundheitsprodukte und Medikamente, die das wertvolle Teebaumöl enthalten.

Noch ein abschließender Tipp – hier finden sich viele weitere interessante Informationen zum Thema „gesünder leben“!

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