Ohrkerzen – Entspannung auf indianisch

ohrenkerzen helfen bei erkältungDie Ohrkerze, die auch Ohrröhre genannt wird, ist eine alte Methode der Ureinwohner Nord- und Mittelamerikas das Wohlbefinden zu fördern. Auch die Naturvölker im asiatischen und indonesischen Raum kannten sich mit diesem Naturheilverfahren aus und praktizieren dieses Ritual seit mehr als neunhundert Jahren. Ohrkerzen gibt es in vielen unterschiedlichen, pulverisierten Kräuterzusätzen, wobei der Hauptbestandteil hauptsächlich aus Kamille, Salbei, Thymian, Schachtelhalm, Johanniskraut und Weihrauch besteht. Diese Röhren, die etwas dicker als ein Strohhalm sind, bestehen aus einhundert Prozent Bienenwachs und einem naturbelassenen Leinen- Baumwollgewebe. Es gibt sie in unterschiedlichen Größen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Anwendung der Ohrkerze

Durch das Abbrennen von Ohrkerzen bildet sich der Kräuterrauch, der durch den Unterdruck auf das Trommelfell wirkt und dort entsprechende Reize setzt. Durch den im Innenohr entstehenden Überdruck wird mithilfe der Ohrröhre ein angenehmer Druckausgleich im Trommelfell erzeugt. Zusätzlich wirkt die Wärme entspannend.

Resultat dieses Reinigungsprozesses

Die Ohrkerzen wirken entspannend auf den Patienten. Durch die Reinigung der Poren entsteht durch den Unterdruck ein leichter Sog von Stirn- und Nebenhöhlen, zum äußeren Gehörgang. Meist treten diese Reaktionen erst nach der zweiten oder dritten Behandlung auf. Inzwischen verwenden auch Heilpraktiker diese Methode u. a. bei Erkältung, Schnupfen, Stirn- und Nebenhöhlenentzündungen, und Nasenpolypen an. Nach einem Reinigungsprozess mit einer Ohrkerze sollte der Patient für circa eine halbe Stunde ruhen, um den Erfolg zu unterstützen.

Verträglichkeit

Ab und zu kommt es nach einer Ohrkerzenbehandlung vor, dass Rötungen und ein Juckreiz im Ohrenbereich entstehen. Das kann mit der vermehrten Anregung des Lymphflusses zusammenhängen und klingt bereits nach kurzer Zeit wieder ab.

Zu Risiken und Nebenwirkungen

In den vergangenen Jahren hat sich die Naturheilkunde zu einer guten Alternative zur konventionellen Medizin entwickelt. Inzwischen vertrauen immer mehr Menschen auf die Kraft der Natur, weil diese schonender ist, als Medizin auf Chemiebasis und dem entsprechend besser für die Gesundheit. Trotzdem gehören die Behandlungen zur Alternativbehandlungen, die vorher mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden sollten. Alternativbehandlungen werden meist nicht von den Kassen bezahlt. Insgesamt unterstützen alternative Heilbehandlungen den Organismus und tragen damit zur Gesundheit bei.

Gastartikel von Alexander Riezler

Bild © by istockphoto.com / mroeder

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