Pollenflug – es ist wieder Heuschnupfenzeit!

pollen-bieneDie Allergiker unter uns können ein Lied davon singen – Kaum werden die Tage wieder länge, geht es bei vielen schon los: Bereits ab Januar können die ersten Pollen von Erle und Hasel in der Nase kitzeln, im Februar kommt die Esche dazu. Auf die Birkenpollen, die ab März fliegen, sind die meisten Allergiker sozusagen allergisch.

Betroffene sollten die alljährlichen Beschwerden nicht einfach so hinnehmen, sondern frühzeitig Hilfe beim Allergologen suchen. Der kann mit Hilfe eines sog. Pricktests feststellen, auf welche Pollen der Körper überreagiert. So kann in den entsprechenden Pollenflugzeiten eine Behandlung eingeleitet werden. Als Therapie kommen Anthistaminika zur Symptombehandlung infrage oder eine Desensibilisierung, bei der der Körper langsam an das Allergen gewöhnt wird.

Eine ganze Reihe von Patienten wird mit diesen Medikamenten jedoch nicht symptomfrei. Etliche fürchten zudem die Nebenwirkungen, insbesondere Müdigkeit. Da kann die Naturmedizin eine Alternative bieten. Bewährt hat sich beispielsweise bei Heuschnupfen der Extrakt aus Astragalus membranaceus. Wer die Auslöser kennt, kann mit der Einnahme es Wurzelextraktes auch schon vorbeugend beginnen. Wann genau welche Pollen fliegen, zeigt ein Blick in den Pollenflugkalender. Bei anstrengenden Aktivitäten in der freien Luft nimmt die Pollenbelastung der Lunge zu. Daher möglichst durch die Nase atmen.

Oft leiden die geplagten Allergiker unter sog. Kreuzallergien, sie reagieren nicht nur auf Pollen, sondern auch auf bestimmte Nahrungsmittel, deren Eiweiße denen der Pollen ähneln.
So sind die Allergien gegen die Frühblüher oft mit Überempfindlichkeiten gegen Äpfel, Kirsche, Pfirsich sowie Nüsse, Kiwis, Sellerie, Karotten oder Soja konfrontiert.
Beifußallergiker vertragen oft Gewürze wie Pfeffer, Kümmel oder Paprikapulver schlecht. Gräserpollenallergiker sind bei Getreide, Erbsen und Erdnüssen gefährdet.

Gesunde Grüße
Sandra Marcel
Hot-Fit Redaktion

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