Schimmel in der Wohnung – Vorsicht vor Allergien!

Schimmel WohnungDurch die unterschiedlichsten Ursachen kann es in einer Wohnung zu häufig vorerst unbemerkter Schimmelbildung kommen. Der Schimmel sondert generell Sporen ab, welche der Mensch einatmet und die mitunter Atemwegserkrankungen und allergische Reaktionen auslösen können. Leider werden diese gesundheitlichen Beeinträchtigungen nicht immer sofort auf den Schimmel in der Wohnung zurückgeführt, da er oft nicht zu sehen ist.

Wie kommt es zur Schimmelbildung in der Wohnung?

Schimmel benötigt grundsätzlich einen organischen Nährboden und ein bestimmtes Klima, um gedeihen zu können. Da sich sowohl in den Tapeten, Dekorationsstoffen und auch in Ziegelsteinen organische Materialien ausfindig machen lassen, können diese Bausubstanzen auch als idealer Nährboden für die Schimmelpilze angesehen werden. Auch der Hausstaub dient mitunter als sehr guter Nährboden für Schimmel. In Kombination mit Feuchtigkeit (Kondenswasser, Wasserschaden, feuchte Außenwände etc.) besteht eine sehr hohe Gefahr, dass es auf und in diesen Materialien zu einer Schimmelbildung kommt.

Die häufigsten Symptome, die durch Schimmel ausgelöst werden

In erster Linie müssen in Bezug auf eine Schimmelbelastung verschiedene Atemwegssymptome, wie Husten, Schnupfen und sogar Asthma genannt werden. Wie schon zu Beginn erwähnt, ist es nicht immer leicht, aus diesen Symptome, die sehr unterschiedliche Ursachen haben können, tatsächlich auf eine Schimmelbelastung zu schließen. Schimmelsporen können zudem Bindehautentzündungen, Gelenkschmerzen, Verdauungsprobleme und Hautausschläge verursachen, welche ebenfalls nicht immer als klare Anzeichen für die Belastung des Körpers mit Schimmel gelten.

Ein Arzt kann einen Allergietest durchführen

Besteht der Verdacht auf eine Schimmelallergie, so sollte unbedingt ein kompetenter Mediziner konsultiert werden, der mithilfe eines Allergietests sehr einfach feststellen kann, ob im Körper tatsächlich eine Schimmelbelastung vorliegt. Ist dies der Fall, werden für die Therapie zumeist Antihistamine eingesetzt, jedoch muss auch der Kontakt mit dem Schimmel natürlich weitgehendst vermieden werden.

Was kann man gegen den Schimmel tun?

Hat der Schimmel in der eigenen Wohnung bereits Einzug erhalten, wird man die Pilze leider zumeist nur sehr schwer wieder los. Häufiges Lüften, die Vermeidung von einer zu hohen Luftfeuchtigkeit (sollte nicht über 80% liegen!), gezieltes Heizen und eine Eliminierung eventueller Feuchtigkeitsherde durch einen Fachmann sind die geläufigsten Maßnahmen bei der Schimmelbekämpfung. Sollte dies alles nicht helfen, raten die Gesundheitsexperten zumeist zu einem Umzug in eine Wohnung, in welcher sich kein Schimmelbefall findet.

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