Tai Chi Chuan stärkt den Geist und Körper

Tai ChiHinter dem Begriff Tai Chi Chuan verbirgt sich ursprünglich eine sehr alte, chinesische Kampfkunst, welcher grundsätzlich das Prinzip von Yin und Yang und die Lehre der Lebensenergie – dem Chi –zugrunde liegt. In der heutigen Zeit überwiegt jedoch für die meisten westlichen Menschen der überaus gesundheitsfördernde Effekt der Tai-Chi-Übungen auf den Körper und Geist, wodurch der ursprüngliche Kampfkunst-Aspekt des Tai Chi Chuan leider etwas in den Hintergrund gerät. Daher wird das Tai Chi in der heutigen Zeit hauptsächlich zum einen als Bewegungsmeditation und zum anderen als Heilgymnastik für die Aktivierung der eigenen Lebensenergie und die Optimierung von deren Fluss durch den Körper angesehen und auch praktiziert.

Laut einer Legende bezüglich der Entstehungsgeschichte des Tai Chi hatte sich vor vielen Jahrhunderten der alte taoistische Mönch und Einsiedler Chan Sang Fen zum Meditieren in die Wu Tan Berge Chinas zurückgezogen, wo er den Kampf zwischen einem Kranich und einer Schlange beobachtete und hierbei feststellte, dass die weichen Bewegungen grundsätzlich den sehr harten überlegen sind, was bis heute das philosophische Grundprinzip des Tai Chi darstellt.

Heutzutage finden sich vor allem im asiatischen Raum drei grundlegende Tai-Chi-Chuan-Stile, welche als Cheng-Stil, Wu-Stil und Yang-Stil bezeichnet und an unterschiedlichen Schulen unterrichtet werden. Jedoch basieren alle diese Stilrichtungen auf der Optimierung der Lebenskraft Chi und dem Prinzip des Yin und Yang, welches sich in den weichen Vorwärts- und Rückwärtsbewegungen dieser inneren Kampfkunst sehr schön widerspiegelt. Der ursprüngliche Kampfkunstaspekt des Tai Chi kann als eine überaus sanfte Verteidigungsform bezeichnet werden, da hierbei grundsätzlich kein eigenes Chi eingesetzt wird, sondern das Chi (die Kraft) eines Angreifers mit bestimmten Techniken auf diesen zurückgeleitet wird. Einige Tai-Chi-Schulen lehren diese Verteidigungsformen auf Wunsch der Schüler auch heute noch, wobei die Kampfform des Tai Chi in den westlichen Ländern als „Push-Hands“ bezeichnet wird.

Die gesundheitsfördernde Wirkung des Tai Chi auf den menschlichen Körper und Geist kann, wie bereits erwähnt, auf die effektive Steigerung der Lebensenergie Chi und deren optimierten Fluss durch den Körper zurückgeführt werden, wodurch beispielsweise das Immunsystem sehr gut gestärkt wird. Auch psychische Probleme, wie Depressionen oder Schlafstörungen werden durch regelmäßiges Üben der Tai-Chi-Bewegungsabläufe sehr effektiv gemildert. Ferner wirken sich die speziellen und überaus sanften Bewegungen des Tai Chi und die damit verbundene, optimale Körperhaltung, sehr positiv auf den menschlichen Bewegungsapparat aus, wodurch beispielsweise Haltungsproblemen und auch Gelenkerkrankungen sehr gut entgegen gewirkt werden kann.

Tai Chi Chuan kann aufgrund der sehr sanften und langsamen Bewegungen von nahezu jedem Menschen praktiziert werden. Selbst im fortgeschrittenen Alter besteht die Möglichkeit, Tai Chi in das Leben zu integrieren und aus der Vielzahl an positiven Einflüssen auf den menschlichen Organismus zu profitieren.

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