Übersäuerung – was nun?

Derzeit schlagen viele Gesundheitsexperten Alarm, denn immer mehr Menschen übersäuern zusehnlichst ihre eigenen Körper. Hierdurch können verschiedene Symptomkomplexe, jedoch auch Erkrankungen entstehen, welche natürlich die Lebensqualität erheblich herabsetzten. Doch wie entsteht eigentlich eine Übersäuerung und was kann der Einzelne dagegen tun? Beginnen wir mit der Ernährung, dem wichtigsten Punkt der für eine Übersäuerung verantwortlich ist.

Die Ernährung ist ausschlaggebend

Eine Übersäuerung des Körpers resultiert grundsätzlich aus einer Störung des Säure-Basen-Haushalts, wobei vor allem die Ernährung und auch die allgemeine Lebensführung eine wichtige Rolle spielen. Beispielsweise kann ein extrem hoher Konsum von roten Fleischsorten (Rindfleisch und Schweinefleisch) den Säure-Basen-Haushalt erheblich beeinflusse und zu einer Übersäuerung führen. Auch der starke Konsum von Genussmitteln, wie Alkohol, Nikotin und Kaffee, führt früher oder später zu einer Übersäuerung des Körpers. Noch ein Wort zum Zucker – was viele Gesundheitsbewusste nicht wissen, der Zucker stellt einer der stärksten Säurebilder überhaupt dar und daher stört auch das tägliche Essen von sehr viel Süßigkeiten das Säure-Basen-Verhältnis im Körper.

Wie zeigt sich eine Übersäuerung?

Die Symptome einer Übersäuerung können leider nicht exakt katalogisiert werden und sind von Mensch zu Mensch sehr verschieden. Jedoch gibt es einige typische Anzeichen für eine Störung vom Säure-Basen-Haushalt, welche eventuell über eine Übersäuerung Aufschluss geben können. Beispielsweise treten bei einer gravierenden Übersäuerung häufig Muskelschmerzen beim Sport auf und auch eine generelle Müdigkeit, Hämorrhoidalleiden, häufige Kopfschmerzen und Sodbrennen können als Alarmsignale angesehen werden, dass mit dem Säure-Basen-Haushalt etwas nicht stimmt. Selbst Anfälligkeit auf Infektionen, brüchige Nägel, Schuppenbildung, Haarausfall, Cellulitis und Mundgeruch werden von den Experten häufig auf die Übersäuerung des Körpers zurückgeführt.

Ein Langzeittest bringt Gewissheit

In der Apotheke finden sich spezielle Tests, mit deren Hilfe sehr einfach festgestellt werden kann, ob eine Störung vom Säure-Basen-Haushalt vorliegt. Diese Tests beinhalten spezielle Papierstreifen, welche in den Urin gehalten werden müssen und die sich daraufhin entsprechend des Säuregehalts im Urin verfärben. Anhand von einer Tabelle lässt sich der genaue PH-Wert des Urins ablesen und wird der Test über einige Tage mehrmals täglich durchgeführt gibt er eine recht zuverlässige Aussage, ob tatsächlich eine Übersäuerung vorliegt.

Ich bin übersäuert, was kann getan werden?

Bei einer tatsächlichen Übersäuerung müssen natürlich alle bereits erwähnten Säurebilder vermieden werden. Zudem empfiehlt es sich, gezielt basische Nahrung aus frischem Gemüse und Salaten zu konsumieren. Auch finden sich für die Regulierung vom Säure-Basen-Haushalt zahlreiche natürliche Mittel, wie Heilerde, spezielle Tees und auch rein natürliche Tablette mit vielen Mineralstoffen in der Apotheke und in den Drogerien. Nach einiger Zeit sollte dann natürliche die Testreihe noch einmal wiederholt werden, um festzustellen, ob sich der Säure-Basen-Haushalt letztendlich wieder reguliert hat.

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