Was ist eigentlich Migräne?

Die Migräne stellt ein sehr weit verbreitetes Problem dar und tatsächlich leiden in Deutschland 3 % aller Schulkinder, 20% der weiblichen Bevölkerung und 5% der Männer unter immer wiederkehrenden Migräneanfällen. In erster Linie geht die Migräne mit starken Kopfschmerzen einher, die teilweise mit Übelkeit, Erbrechen und Schwindelgefühlen verbunden sind. Zudem leiden viele Betroffene unter einer erheblichen Lichtempfindlichkeit, Geruchsempfindlichkeit und selbst akustische und optische Fehlwahrnehmungen können sich bei einem Migräneanfall einstellen.

Wodurch entsteht die Migräne?

Die Auslöser für einen Migräneanfall gestalten sich sehr unterschiedlich, doch stellen der Stress, ein ungesundes Schlafverhalten, hormonelle Unstimmigkeiten, bestimmte Nahrung- und Genussmittel und oft auch eine Kombination aus mehreren dieser Migränetrigger die Hauptursache für diese belastenden Beschwerden dar. Die Mediziner vermuten zudem, dass viele Fälle von Migräne auch genetisch bedingt sind und sich diese Krankheit daher auch vererbt. Grundsätzlich handelt es sich bei der Migräne um eine neurologische Erkrankung, für welche es bis heute keine klare Therapieform gibt, die eine vollständige Heilung von diesem Leiden ermöglicht. Zumeist setzt die Schulmedizin daher ausschließlich auf die Linderung der Symptome, wofür teilweise sehr starke Schmerzmittel eingesetzt werden. Sobald jedoch die klaren Auslöser für die Migräne bekannt sind, kann die Häufigkeit der Migräneattacken erheblich reduziert werden, wenn diese Migränetrigger, falls überhaupt möglich, entsprechend reduziert und behandelt werden.

Welche Selbstbehandlungen sind möglich?

Sollten sich die ersten Anzeichen einer Migräneattacke zeigen, so ist es in vielen Fällen sinnvoll, eine Abschirmung gegen äußere Reize vorzunehmen. Hierfür kann beispielsweise das Zimmer abgedunkelt werden, in dem der Betroffene liegt. Auch akustische Reize gilt es weitgehendst zu minimieren. Die Entspannung kann die Symptome einer Migräne effektiv verringern und daher empfehlen viele Mediziner und Heilpraktiker ihren Migränepatienten das Autogene Training. Des Weiteren finden sich auch verschiedene homöopathische Mittel, die eine Migräne lindern können, wie beispielsweise Cyclamen D6 oder gar D2, jedoch muss dieses Mittel zu Beginn der Attacke eingenommen werden, wenn sich die die sogenannte Aura der Migräne, der erste Vorbote, zeigt. Tritt die Migräne mit starken Schmerzen am Hinterkopf und an den Augen auf, so empfehlen die Homöopathen Gelsenium C6. Des Weiteren bieten sich je nach Art der Migräne auch eine Aromatherapie und das Einreiben der Stirn mit Pfefferminzöl an, jedoch wird dies nicht grundsätzlich von allen Migränepatienten vertragen und als lindernd empfunden.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit diesem Artikel einen kurzen Einblick in das Thema Migräne geben und freue mich natürlich wie immer auf Ihren zahlreichen Kommentare!

Beste Grüße

Sabine Hertz

Hot-Fit Redaktion

Bild © by istockphoto.com /nyul

Veröffentlicht von

Sie finden mich auch bei Google+ und Facebook.

Schreibe einen Kommentar


Bitte vor dem senden den Spamschutz lösen! * Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.