Grüne Helfer – für die Schönheit ideal

RotkleeViele Pflanzen wie Kamille, Ringelblume, Kapuzinerkresse, Stiefmütterchen, Rotklee sehen nicht nur schön aus, was die meisten nicht wissen, sie haben auch viele Wirkstoffe speziell für unsere Haut.

Das wussten schon unsere Vorfahren. Ein Forscher hat in einem Buch dargelegt, dass schon Wandzeichnungen und Funde in Gräbern aus der Neusteinzeit beweisen, dass Pflanzen als Schmuck verwendet wurden oder um üble Gerüche zu vertreiben. Es gibt Höhlenmalereien, die Menschen mit Pflanzenfarbe bemalt zeigen, also eine Vorstufe des Schminkens, wenn man es so bezeichnen will. Die lange vor uns hochkultivierten Assyrer, Babylonier und natürlich die Ägypter haben pflanzliche Aromen verwendet. Nofretete, das beweisen die Forscher, kannte bereits vor 3000 Jahren Aloe vera. Das gilt bis heute als wundheilend und befeuchtend.

Die Pflege mit den grünen Helfern ist nicht nur preiswert, wird gut vertragen, viele Pflanzen halten auch einer Überprüfung nach wissenschaftlichen Kriterien stand, so das Institut für Versorgungsforschung.

Da wäre beispielsweise die Malve, nicht nur wunderschön in ihrer Blüte, Malvenextrakt gibt es in Schampoos für angegriffenes Haar, und es wirkt auch reizlindernd. Oder Hamamelis, besser bekannt als Zaubernuss verfügt über Gerbstoffe, die Entzündungen hemmen und Schwellungen lindern. Gibt es in Cremes und Masken. Die altbekannte Kamille, nicht nur für Tees unentbehrlich, hat ein Öl, das auch Hautreizungen lindert. Allerdings, so die Experten, sollten es Allergiker meiden. Salbei ist nicht nur ein beliebtes Küchenkraut, es hat antibakterielle Substanzen, die gegen Hautunreinheiten wirken. Es gibt Salbei in Gesichtspuder und auch in Shampoos für graues Haar.

Birke, Efeu, Frauenmantel und Schachtelhalm wirken in Cremes und Ölen für die Haut an Oberschenkeln und Po. Nachtkerzenöl, Granatapfel und Rotklee beugen durch Abwehr von schädlichen Einflüssen für die Haut der Alterung vor. Bei empfindlicher Haut sind Mandelöl, Kamille, Birkenblätter und Ringelblumen gut. Bei fettiger Haut helfen Iris, die vorgenannte Zaubernuss und Wegwarte.

So einfach und wirkungsvoll sind die Kräfte der Natur. Die Experten des Instituts raten allerdings von einer Herstellung in Eigenregie ab, weil die Pflanzen beim Pflücken oft mit giftigen Doppelgängern verwechselt werden könnten.

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