Tiefenwirkung für Körper und Seele: die Massage

tiefenwirkung der massageDie Massage ist eines der ältesten Therapieverfahren, da sie entspannend und heilend zugleich wirkt. Sie zählt zu den beliebtesten Anwendungen im Wellness-Bereich und gilt schon lange als so genannter Alleskönner: Massagen entspannen die Muskulatur, verbessern die Durchblutung, lindern Krämpfe und Schmerzen, nehmen auf Nerven- und Reflexbahnen Einfluss, wirken auf Organe, entstauen das Lymph- und Venengefäßsystem und regen den Stoffwechsel an. Vor allem aber entspannen Massagen, weshalb sie aus keinem Wellness-Programm wegzudenken sind. Masseure bedienen sich einer Vielzahl von Grifftechniken, um auf den Körper positiv einzuwirken: je nach Art der Massage und persönlicher Note des Masseurs fließen Griffe wie Streichen, Kneten, Drücken, Ziehen, Klopfen, Reiben, Dehnen und Vibrieren in die Massageeinheit mit ein.

Die Seele baumeln lassen – mit Wellness und Massage

Massagen reduzieren das Gefühl von Stress und Anspannung, wodurch Körper und Geist revitalisiert werden. Sanfte Berührungen auf der Haut üben einen Entspannungseffekt aus und ziehen ein Gefühl von Wohlbefinden nach sich. Massagen lösen seelische und körperliche Verspannungen, lindern aber auch Kopf- sowie Rückenschmerzen. Sie versorgen den Körper mit Frische und Energie, denn während einer Massage werden weniger Stresshormone aber mehr Glücks- und Entspannungsbotenstoffe gebildet.
Ein gutes Massageöl unterstreicht das angenehme Massieren mit Wohlgeruch – das ganzheitliche Wohlgefühl wird gesteigert. Es versorgt die Haut zusätzlich mit Mineralstoffen und Vitaminen. Zusatzkomponenten wie angenehme Entspannungsmusik und beruhigendes Ambiente sorgen dafür, dass die Seele mit Streicheleinheiten versorgt wird.

Wirkung auf innere Organe

Auch innere Organe und das Lymphsystem können durch Massagen positiv beeinflusst werden. Professionelle Massagegriffe können reflektorische Nervenverbindungen zwischen den Organen stimulieren und so zu einer Funktionssteigerung dieser Organe führen. Daraus resultiert die bessere Versorgung mit Nährstoffen und Sauerstoff.
Eine sogenannte manuelle Lymphdrainage, welche eine spezielle Massageform ist, wird häufig dafür herangezogen, den Abtransport der Lymphflüssigkeit zu beschleunigen. In Zeiten, in denen man sich nicht ausreichend bewegen kann, z.B. während Bettlägerigkeit, kann es zur Stauung der Lymphflüssigkeit kommen, und schädliche Stoffe wie Bakterien oder abgestorbene Zellen verbleiben länger im Körper – die Lymphdrainage schafft angenehme Abhilfe. Manche professionelle Masseure können mithilfe einer Massagetherapie sogar die Symptome verschiedener organischer Krankheiten lindern.

Massagen machen glücklich

Wer einmal in den Genuss einer wohltuenden Massage gekommen ist, denkt regelmäßig an dieses besondere Wellnesserlebnis. Denn Massagen fühlen sich einfach gut an und helfen dabei, sich zu entspannen. Von Zeit zu Zeit sollte sich jeder eine Massageeinheit gönnen, da diese gezielten Berührungen aufgrund der Ausschüttung von Glückshormonen glücklich machen. Die besonders starke Ausschüttung von Oxytocin stimuliert neben der Förderung von Glücksgefühlen auch das Immunsystem.

Gastartikel von Karolin Krüger

Bild © by istockphoto.com / YanC

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