Wellness-Oase – nach Hause geholt

wellnessEinfach mal einen Abend einlegen, wo man sich nicht stören lässt und abschaltet und sich wohlfühlt.Viele Menschen können das nicht, darum sollte man Rituale entwickeln, um Körper und Seele ganz klare Entspannungs-Signale zu übermitteln. Am besten daran denken: Heute gehört der Abend mir!  Tür zu, Telefon aus. Erst mal Abstand zum Tag schaffen mit einer kleinen Merditation.

Dazu bequem hinsetzen und die Augen schließen. Für ein paar Minuten die Hände geschlossen und locker gewölbt erst auf die Ohren, dann über die Augen legen. Dabei tief und bewusst atmen. Mit dem Ausatmen alles loslassen, was einen über den Tag beschäftigt hat. Den Geräuschen, die vielleicht noch von der Straße kommen, keine Beachtung schenken. Die Gedanken, die entstehen, nicht festhalten. Einfach vorbeiziehen lassen.

Nach einem anstrengenden Tag für ein paar Minuten unter die warme Dusche gehen oder ein Bad nehmen. Dabei sollte man sich vorstellen, wie das warme Wasser alle Anstrengungen abspült. Nur noch in süßen Badedüften schwelgen. Badezusätze mit Orangenblüten und Zedern beleben die Sinne.

Auch die Haare müssen mal verwöhnt werden. In aller Ruhe waschen und eine kleine Kopfmassage machen, indem man die Kopfhaut ein wenig auf dem Schädel bewegt. Dann eine pflegende Repair- oder Feuchtigkeitskur auftragen. Das erfrischt. Durch den Dampf in der warmen Dusche oder Wanne quillt das Haar auf und nimmt die Wirkstoffe noch besser auf. Dann die Kur noch ein wenig unter einem vorgewärmten Handtuch-Turban einwirken lassen.

Wenn man schuppige und raue Haut hat, ist vor dem Baden ein sanftes Körper-Peeling richtig. Kurz unter die warme Dusche, damit die Haut durchblutet und die Hautschüppchen aufgeweicht werden. Jetzt eine fertige Rubbelcreme mit kreisenden Bewegungen von den Füßen bis zum Hals auf die leicht feuchte Haut auftragen, wieder abduschen und nur trocken tupfen. Nach dem Bad ausgiebig eincremen, so kann die Haut die Nährstoffe besonders gut aufnehmen.

Nach diesem Pflege-Ritual in den Bademantel oder Hausanzug schlüpfen und im Lieblingssessel oder auf der Couch unter einer Decke gemütlich kuscheln. Ein alter Tipp: Eine Wärmflasche dazu nehmen, die wärmt nicht nur den Körper, sondern auch die Seele. Auf alle Fälle aber warme Söckchen an die Füße.

Wie wäre es, den Fernseher mal auszulassen und was Schönes lesen? Das können auch mal wieder Märchen oder Science-Fiktion-Geschichten sein. Es ist ja bekannt, dass nicht nur Kinder aus Märchen viel Lebensweisheiten erfahren. Dann steht einem guten Schlaf nichts mehr im Wege. Das Schlafzimmer sollte nicht zu warm sein, vorher lüften. Eine kleine Einschlaf-Hilfe ist: Einen Hauch Lavendelduft unters Kopfkissen sprühen.

Foto: © shironosov / istockphoto.com

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